Ausspülungen mittels Mineralwassers

Zahnfleischirration – Nebenanwendung

Die Parodontose beginnt als eine Zahnfleischentzündung, die sich am Zahnhals entlang bis zur Zahnwurzel ausbreitet und der Zahn fällt mit der Zeit aus. Die Parodontose ist somit eine sehr häufige Ursache für Zahnausfall im jungen Alter. Neben genetischen Dispositionen trägt zur Entstehung von Parodontose auch schlechte Zahnhygiene bei, durch die sich an den Zähnen Zahnbelag ansammelt, der den Zahnschmelz beschädigt und die Bildung von Karies bewirkt. Nach dem Zähneputzen bildet sich die Zahnplaque sehr schnell wieder, deshalb ist ihre regelmäßige Entfernung duch Mundhygienemittel unbedingt notwendig. Durch die Mineralisierung der Zahnplaque entsteht mit der Zeit Zahnstein, der den Zahnfleischrand reizt und den bakteriellen Belag verbreitet. Die Plaque muss regelmäßig und sorgfältig unter Anwendung der richtigen Technik mittels hochwertigen Zahnbürsten und Zwischenzahnbürsten und -Seiden entfernt werden.

Als Ergänzung zur mechanischen Reinigung dient die Zahnfleischirrigation, das Abspülen und Ausspülen von Zahnfleisch und Mundfleisch mit 38 °C warmem Sprudelwasser mithilfe eines Spezialgeräts (keramisches Mundstück) bei normalem atmosphärischen Druck. Diese Zahnfleisch-Mikromassage wirkt heilend vor allem gegen Parodontose und anderen Zahnfleischerkrankungen. Der Wasserstrahl stimuliert und massiert das Zahnfleisch und verbessert die allgemeine Gewebedurchblutung. Das Ergebnis ist die Stärkung und Festigung des Zahnfleisches und die Reduzierung von Zahnfleischblutungen.

 

guns_irrigation


Einlauf – Hauptanwendung

Die Hauptindikation von Karlsbad ist die Behandlung des Verdauungstraktes. Die abstützenden Proceduren der Behandlung, die  die wohltuenden Wirkungen des Karlsbader Mineralwassers nutzt, sind Einläufe. Der Reinigungseinlauf wird durch das Mineralwasser mit der Temperatur 36°C ausgeübt. Es ist unbedinkt erforderlich, um vor der Procedur die Untersuchung des Dickdarmes und des Mastdarmes auszuführen.

KARLOVY_VARY_39